Gitarre und Bildnis von Mutter Bernarda

Tag des geweihten Lebens

Am 2. Februar feiert die Kirche den Tag des geweihten Lebens – einen Tag der Dankbarkeit für alle Frauen und Männer, die ihr Leben Gott geweiht haben. Am Vorabend luden wir Schwestern vom Heiligen Kreuz zur feierlichen Vesper in die Herz-Jesu-Anbetungskirche ein. Der Altöttinger Stadtpfarrer, Dr. Klaus Metzl, stand der Feier vor. Im Anschluss bot sich bei einer herzlichen Begegnung mit den Ordensleuten aus Altötting und allen Mitfeiernden Gelegenheit zum Austausch und zur Gemeinschaft.

Im Mittelpunkt der Vesper stand die Verheißung von Licht und Heil, die mit Jesus Christus in die Welt gekommen ist. In seiner Predigt griff Stadtpfarrer Dr. Klaus Metzl Gedanken des Jesuitenpaters Alfred Delp auf: „Die Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Geburtsstunde des Lebens mit Gott.“ Wahre Freiheit, so der Prediger, erwachse aus der lebendigen Beziehung zu Gott und aus der Freude, die Christus schenkt.

Zugleich erinnerte er daran, dass jeder Mensch mitbestimmt, ob Licht oder Dunkelheit Raum im eigenen Leben gewinnen. Das geweihte Leben sei daher ein bewusstes Zeugnis für das Licht Christi und ein Weg, der immer neu auf Gott hin ausgerichtet werde.

Das Wallfahrtsmotto für 2026 „Transitus“ aufgreifend, sprach Dr. Klaus Metzl vom Hinübergehen in die neue und herrliche Welt Gottes. Das ganze Leben eines Christen sei von solchen Übergängen geprägt, die im Glauben angenommen und gestaltet werden. Das geweihte Leben mache diese Ausrichtung auf Gott in besonderer Weise sichtbar. Mit Blick auf das Johannesevangelium vom Licht, das in die Welt gekommen ist, ermutigte der Stadtpfarrer die Mitfeiernden, die Freude am Glauben als Quelle ihrer Freiheit zu entdecken und ihren Lebensweg aus dieser Beziehung zu Gott zu gestalten.

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